Elternbrief zum neuen Testverfahren

Jülich, den 26.01.2022

Anpassung des Lollitest – Verfahrens an Grundschulen

Sehr geehrte Eltern,

wie Sie vermutlich auch aus der Presse erfahren haben, sind die Labore momentan nicht mehr in der Lage, die Flut an PCR-Tests auszuwerten, die täglich anstehen. Daher hat die Landesregierung beschlossen, die Auswertung der Einzeltests an den Grundschulen einzustellen. Die Pooltests werden weiterhin durchgeführt und sollen auch am gleichen Tag ausgewertet werden. Eine Rückstellprobe wird ab sofort aber nicht mehr ans Labor geschickt.

Was bedeutet das konkret für unsere Grundschüler?

Das Procedere bleibt zunächst gleich, im bekannten Testrhythmus werden alle Kinder zweimal pro Woche mit dem Lolli-Pool-Test getestet. Ist der Pool negativ, erhalten Sie keine Rückmeldung von der Schule und schicken Ihr Kind am nächsten Tag ganz normal wieder zum Unterricht. Ist der Pool positiv, wird in Zukunft nur noch die Schule von Seiten des Labors informiert, die wiederum dann die Eltern zu informieren hat. Dies erfolgt über die Ihnen bekannten Kanäle in den jeweiligen Klassen. Da keine Einzeltestauswertung erfolgt, werden die Kinder des positiven Pools am nächsten Morgen in der Schule mit Schnelltests im Klassenverband getestet. Die Schulen verfügen über eine ausreichende Anzahl von Schnelltests und sind in diesem Verfahren bereits erprobt, weil es vor der Einführung der Lolli-Tests zum Einsatz kam. Alternativ können Sie bei einem positiven Klassenpool auch ein zertifiziertes Testzentrum aufsuchen und dort einen sogenannten Bürgertest durchführen und das Kind – vorausgesetzt das Ergebnis ist negativ – mit dem Testzertifikat in die Schule schicken. Diese Kinder nehmen dann nicht mehr am Schnelltest in der Schule teil.

Bei einem positiven Klassenpool haben Sie demnach zwei Möglichkeiten:

1. Schnelltest am nächsten Morgen in der Schule

2. Bürgertest durchführen und Ergebnis der Schule rechtzeitig übermitteln.

Die Testung mit den Schnelltests in der Schule wird so lange täglich durchgeführt bis wieder ein negativer Pooltest der Klasse vorliegt.

Sollte beim Schnelltest in der Schule ein positives Ergebnis auftreten, müssen wir das entsprechende Kind isolieren und Sie als Eltern bitten, das Kind umgehend abzuholen. Sie müssen sich also leider wieder darauf einstellen, kurzfristig von der Schule angerufen zu werden. Hierzu bitten wir dringend darum, sicherzustellen, dass Sie erreichbar sind. Geschwisterkinder von positiv getesteten Schülerinnen oder Schülern, die nicht immunisiert sind, müssen sich ebenfalls in häusliche Isolation begeben.

Nach einem positiven Schnelltest in der Schule sind Sie gehalten eine Kontrolltestung außerhalb des Schulsystems durch eine Teststelle durchführen zu lassen. Dies kann als PCR-Test oder neuerdings auch als Coronaschnelltest (sog. Bürgertest) erfolgen. Wenn der Kontrolltest positiv ausfällt, gilt das Kind nach den aktuellen Regelungen als infiziert und darf sich erst nach 7 Tagen durch einen Coronaschnelltest (Bürgertest) oder PCR-Test außerhalb der Schule freitesten. Ist dieser Test negativ, darf das Kind wieder in die Schule kommen.

Die Situation ist für uns alle nicht einfach und fordert auch von Ihnen, liebe Eltern, ein hohes Maß an Flexibilität. Wir sollten versuchen gemeinsam zum Wohle der Kinder damit bestmöglich umzugehen.

Mit freundlichen Grüßen,

Diana Prömpers, Rektorin